Praxisbeispiel Warenwirtschaft

Dieses Praxisbeispiel soll aufzeigen, welche Vorteile sich für den Softwarehersteller eines Warenwirtschaftssystems und seine Kunden durch den Einsatz einer Appliance-Lösung ergeben könnten.

Das Warenwirtschaftssystem wird üblicherweise auf den Anwenderrechnern installiert und benötigt eine Datenbank auf einem zentralen SQL-Server. Mit Serverfaxlösung und Mailanbindung ist die Auftragsabwicklung komplett. Da beim Kunden noch keine Microsoft-Server vorhanden waren, fielen hohe Extrakosten für Hardware, Softwarelizenzen und Installation des zentralen Servers an. Zusätzliches Expertenwissen und weiterer Zeitaufwand waren für die Konfiguration der zentralen Verzeichnis-, Mail-, Datenbank- und Faxdienste notwendig.

Baustein Experte

In der Praxis sind bei der Installation der reichlich notwendigen Komponenten diverse kleine Probleme aufgetaucht, die aus der Komplexität des Gesamtsystems und dem mangelnden EDV-Wissen des Beraters resultierten. Der Einsatz eines weiteren Experten wurde notwendig und verzögerte den Starttermin der neuen Software. Ein vorkonfiguriertes Komplettsystem hätte es dem Berater ermöglicht, sich auf sein Fachgebiet zu konzentrieren und die Warenwirtschaft in hoher Qualität und rechtzeitig zu integrieren.

 

Baustein Dokumentation

Voraussetzung für eine funktionale Vorkonfiguration ist eine möglichst genaue Erhebung der Kundendaten. Wenn diese Daten mit der Appliance ausgeliefert werden, erhält der Kunde neben dem üblichen Bedienungshandbuch eine Dokumentation genau seines Systems, was sicher gefällt.

 

Baustein Datenbank

Auf den externen Microsoft-Server hätte durch Anbindung einer lokalen MySQL-Datenbank vollständig verzichtet werden können. Ist noch keine Microsoft-Infrastruktur vorhanden, entfallen somit die zusätzlichen Investitions- und Betriebskosten der neuen Systeme.

 

Baustein Webshop

Das Warenwirtschaftssystem enthält eine Anbindung an den hauseigenen Webshop. Für den Betrieb des Shops ist ein Linux-System mit Systembibliotheken in den richtigen Versionen notwendig. Da ein solch spezialisierter Internetserver bei den gängigen Massenprovidern nicht erhältlich ist, musste ein Spezialanbieter konsultiert werden. Der erste Export des Shops konnte zudem erst nach einem weiteren manuellen Eingriff eines Hausprogrammierers, mit erheblicher Verzögerung, stattfinden. Ein weiteres großes Manko stellt die Anbindung des Warenwirtschaftssystems an den Webshop dar, denn dafür wird das veraltete FTP-Protokoll verwendet; ein Dienst, den Provider aus Sicherheitsgründen höchst ungern betreiben. Durch Verwendung von Exportformaten für gängige Content-Management- oder Webshop-Systeme, ließe sich ein Webshop viel eleganter realisieren. Einen Anbieter für OpenCMS, Typo3 oder xt-commerce zu finden ist einfacher und günstiger. Zur manuellen Datenübermittlung können SSL-gesicherte Weboberflächen verwendet werden. Soll der Export/Import automatisch erfolgen, steht auf der Appliance ein Secure-Shell-Dienst zur Verfügung.

 

Baustein Kommunikation

Um die Integration des Warenwirtschaftssystems abzurunden, ist die Anbindung eines E-Mail- und Faxdienstes sinnvoll. Der Einbau einer Faxkarte und die Konfiguration eines E-Mail-Servers auf der Appliance sind einfach machbar. So wäre das Warenwirtschaftssystem von Haus aus mit allen notwendigen Komponenten ausgerüstet, um zügig den Dienst anzutreten.

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